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Feuer in Wohn- und Geschäftshaus

 

Bewohner retten sich aufs Dach

Marktstr. 01
Das Gebäude der ehemaligen Eisdiele in der Marktstraße, Höhe Grabenstraße, ist in der Nacht zum Montag durch ein Feuer komplett zerstört worden. Der Schaden wird auf etwa 500.000 Euro geschätzt. Personen kamen nicht zu Schaden.

 

Um 3.42 Uhr wurde der Polizeistation das Feuer in der Innenstadt gemeldet. Als nach drei Minuten die ersten Kräfte der Feuerwehr da waren, hatten sich die Bewohner im Obergeschoss – die griechischen Betreiber des dort jetzt befindlichen Bistros mitsamt Gästen, insgesamt sechs Personen, darunter ein Kind – schon von selbst in Sicherheit gebracht, indem sie auf ein Vordach geklettert und von dort heruntergesprungen waren. Verletzt wurde dabei niemand. Die Personen standen aber unter Schock. Ein Hausbewohner war nachts durch Rauchentwicklung aufmerksam geworden und hatte die übrigen Anwesenden im Haus geweckt.

 

 

Marktstr. 11

 

 

Die Feuerwehrleute hatten in dem Bistro im Erdgeschoss einen Brand in Vollausdehnung festgestellt. Flammen schlugen aus dem Fenster. Die entstandene Hitze war so groß, dass sogar auf der gegenüberliegenden Straßenseite Werbeständer von der Strahlungswärme zu schmelzen anfingen. Die Flammen wurden mit drei C-Rohren durch die Feuerwehr gelöscht, danach wurden noch kleinere Brandnester bekämpft. Der Einsatz der insgesamt 57 Feuerwehrleute, Hauptamtliche sowie Freiwillige von Stadtwehr, Königstädten und Haßloch, dauerte bis morgens um kurz vor 6 Uhr. Die Einsatzleitung hatte der stellvertretende Feuerwehrchef Jörg Wintermeyer.

 

 

Marktstr. 02   Marktstr. 04

 

Gebäude unbewohnbar

 

Das Gebäude präsentierte sich anschließend mit Totalschaden und war unbewohnbar. Noch am Vormittag bemerkte man den Brandgeruch im weiten Umfeld in der City. Die Familie wurde zunächst vom DRK betreut, das mit 18 Personen im Einsatz war, dann konnte sie bei Bekannten unterkommen. Die städtischen Behörden helfen bei der Sucher nach einer neuen Wohnung, wurde vermeldet.

 

Die Ermittlungen zur Brandursache wurden nach Abschluss der Löscharbeiten von der Rüsselsheimer Kriminalpolizei übernommen. Eine abgebrannte Kerze war nach den ersten Erkenntnissen der Polizeiexperten für den Ausbruch des Feuers die Ursache. Sie war zur Dekoration in dem Gaststättenraum im Erdgeschoss des Hauses aufgestellt und bei der Schließung des Lokals wohl nicht gelöscht worden. Die Brandermittler gehen deshalb von einer fahrlässigen Brandstiftung aus. Das Feuer war im Erdgeschoss ausgebrochen und hatte dann auf die Wohnräume im ersten OG und im Dachgeschoss übergegriffen.

 

Rüsselsheims Feuerwehrchef Thomas Meudt berichtete am Montag, dass man aufgrund der in dem Gebäude vorgefundenen Struktur die städtische Bauaufsicht eingeschaltet habe: Zu der Wohnung führte nämlich nur eine Treppe innen durch den Gastraum im Erdgeschoss. Insofern gab es für die Bewohner oben keine zweite Fluchttreppe nach außen und auch die Löscharbeit der Feuerwehr wurde erschwert. Im Juli, bei der Schließung des Eiscafés, hatte sich dessen früherer Pächter in einem „Main-Spitze“-Artikel bereits über die Untätigkeit des Gebäudeeigentümers, ein französischer Investor, beklagt und die Räume im Obergeschoss als „unbewohnbar“ kritisiert.

 

 Marktstr. 03  Marktstr. 06
 Marktstr. 07  Marktstr. 08
 Marktstr. 10  Marktstr. 09
   

 

Text: Main-Spitze

Bilder: Feuerwehr Rüsselsheim & Rüsselsheimer Echo

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