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WarndreieckKalenderblatt Lehrgang

 

Zu den Seminar-

und Lehrgangsterminen


2017

 

Lehrgangs- und Seminarbeschreibungen

 

Hier finden Sie die Inhalte und Ausbildungsziele der feuerwehrtechnischen Lehrgänge und Seminare, welche in Rüsselsheim durchgeführt werden. Die Feuerwehr Rüsselsheim verfügt über eine entsprechende Anzahl von Beamten mit Ausbildungsberechtigungen für Sonderlehrgänge. Ebenso stehen die Kreisausbilder der Freiwilligen Feuerwehr zur Verfügung. Dadurch kann eine breite Palette an Ausbildung am Standort Rüsselsheim garantiert werden.

 

 

Grundlehrgang

Grundlehrgang FF

Voraussetzung:

 

  1. Eine Feuerwehrtauglichkeituntersuchung durch den Arzt
  2. Eine bestätigte Aufnahme durch die Amtsleitung in die Einsatzabteilung
  3. Mindestalter 17 Jahre (  Ausnahme : Nach dem Erlaß des Hessischen Innenministeriums V 15 - 65h 12/01  (Zugangsvoraussetzungen zur Truppfrau- und Truppmannausbildung von Angehörigen der Jugendfeuerwehren) vom 1. März 2007 kann man den Lahrgang mit 16 Jahren absolvieren.

 

Das Grundwissen und die Befähigung an Einsätzen teilnehmen zu können, erhält der Feuerwehrmann-Anwärter bei einem Grundausbildungslehrgang. Eine Teilnahme ist gleich nach dem Eintritt in die Feuerwehr möglich.

 

Die Ausbildung zum Feuerwehrmann, die 70 Stunden umfaßt und in der Regel von den Kreisausbildern der Freiwilligen Feuerwehr Rüsselsheim durchgeführt wird, besteht aus den Themen Rechtsgrundlagen, Maßnahmen beim Einsatz mit gefährlichen Stoffen, Gefahren an der Einsatzstelle, Vornahme der tragbaren Leitern bis zu den Angriffsmöglichkeiten. Die Ausbildung in Erster Hilfe mit den lebensrettenden Sofortmaßnahmen werden innerhalb des Grundlehrgang von Lehrrettungsassistenten der hauptberuflichen Kräfte oder von Rettungsorganisationen durchgeführt.

 

Der Grundausbildungslehrgang als erster Teil der Truppmannausbildung ist mit einer theoretischen und praktischen Prüfung abzuschließen. Die theoretische Prüfung umfasst einen Multiple-Choice-Fragebogen mit ca. 30 Fragen. Im praktischen Teil ist ein Löscheinsatz in Gruppenstärke nach FwDV 3 "Einheiten im Lösch- und Hilfeleistungseinsatz" zu bewältigen. In Einzelstationen ist dann der richtige Umgang mit Tragbaren Leitern, das Beherrschen von Bunden und Stichen und weiterer Grundtätigkeiten nach der FwDV 1 "Grundtätigkeiten – Lösch- und Hilfeleistungseinsatz" nachzuweisen.

 

Mit erfolgreichem Abschluss des Grundausbildungslehrganges ist die Truppmannausbildung noch nicht beendet. Entsprechend der FwDV 2 "Ausbildung der Freiwilligen Feuerwehr" schließt sich nun der zweite Teil der Truppmannausbildung an. In ca. 80 Ausbildungsstunden soll in der Standortausbildung das Gelernte vertieft, gefestigt und weiter ausgebaut werden. Gleichfalls sind standortbezogene Gegebenheiten und Kenntnisse zu vermitteln, so dass der/die Feuerwehrangehörige als Truppfrau / -mann im Einsatz eingesetzt werden kann.

 

Atemschutzgeräteträger  1

Geräteträger warten auf Einsatz

 

Voraussetzung:

 

  1. Erfolgreich abgeschlossene Truppmannausbildung Teil 1 (Grundausbildungslehrgang)
  2. Feuerwehrtauglichkeitsuntersuchung G 26.3 ( Diese darf nicht älter sein als 12 Monate )
  3. Mindestalter 18 Jahre

Heute ist es unerläßlich Atenmschutzgeräte bei Brandeinsätzen oder technischen Hilfeleistungen zu tragen. Diese Ausbildung erfolgt in der eigenen Atemschutzstrecke der Feuerwehr Rüsselsheim. Den Atemschutzgeräteträgern kann hier unter einsatzmäßigen Bedingungen die Möglichkeit gegeben werden, sich mit den Geräten und den Einsatzgegebenheiten vertraut zu machen.


Dieser Lehrgang verlangt von den Teilnehmern große körperliche Anstrengung. Voraussetzung für das Tragen und Einsetzen eines Atemschutzgerätes ist eine arbeitsmedizinische Untersuchung, die mindesten alle drei Jahre wiederholt werden muß. Auch muß mindesten einmal jährlich eine Übung in der Atemschutzstrecke wiederholt werden, gleichwohl wie oft das Einsatzmitglied während des Jahres unter Atemschutz im Einsatz stand.

 

Die Atemschutzgeräteträgerausbildung bildet die Voraussetzung für die Fachausbildung im Strahlen- und Chemieschutz.

 

 

Atemschutzgeräteträger  2

CSA AusbildungVoraussetzung:

 

  1. Erfolgreich abgeschlossene Truppmannausbildung Teil 1 (Grundausbildungslehrgang)
  2. Erfolgreich abgeschlossene Ausbildung zum Atemschutzgeräteträger  1
  3. Feuerwehrtauglichkeitsuntersuchung G 26.3 ( Diese darf nicht älter sein als 12 Monate )
  4. Mindestalter 18 Jahre

 

Auf dem Atemschutzgeräteträgerlehrgang 1 baut der CSA-Lehrgang auf (Tragen von Chemikalienschutzanzügen).

 

Das Tragen von Chemikalienschutzanzügen (CSA) stellt eine höhere physische und psychische Belastung dar als das Tragen von Atemschutz, zudem bringt ein Einsatz mit Gefahrgut- bzw. -stoffbeteiligung ein erhöhtes Gefährdungspotenzial mit sich.

An einer Gefahrgut- bzw. Gefahrstoff-Einsatzstelle müssen besondere Verhaltensregeln (Gefahrenbereich, Dekontamination) strikt eingehalten werden, um sich und andere nicht zusätzlich zu gefährden. Daher reicht für den Einsatz im CSA eine gewöhnliche Atemschutzausbildung nicht aus und dem Atemschutzgeräteträger wird auf diesem Lehrgang weiteres Wissen vermittelt.

 

Der CSA-Lehrgang legt den Grundstein für eine weitere GABC-Ausbildung. Im praktischen Teil des Lehrgangs wird im Regelfall eine Belastungsübung und eine einsatzmäßige Übung durchgeführt. Das Bild zeigt CSA-Träger bei einer einsatzmäßigen Übung: dem Abdichten eines Lecks an einem Gefahrguttank.

 

 

Grundlehrgang für Höhen- und Absturzsicherung

HöSi LehrgangVoraussetzung:

 

  1. Erfolgreich abgeschlossene Truppmannausbildung Teil 1 (Grundausbildungslehrgang)
  2. Schwindelfreiheit

 

In theoretischen Unterrichten und überwiegend praktischen Übungen werden der Zweck und die Grenzen der verschiedenen Ausrüstungsgegenstände für den Schutz vor den Gefahren durch Absturz vermittelt. Neben UVV, Erste Hilfe und Gerätekunde wurden folgende Übungen durchgeführt:


• Übungen zum Selbstretten, Halten und Rückhalten mit üblichen Rettungsgeräten der Feuerwehren
• Senkrechter Vorstieg
• Waagrechter Vorstieg auf einer Brücke
• Top-Rope-Sicherung mit Drehleiter
• Sicherung einer Schleifkorbtrage
• Anwendung des Rettungsdreiecks
• Höhengewöhnungsübung

 

 

Grundlehrgang Motorkettensägeführer

Grundlehrgang MotorkettensägeVoraussetzung:

 

  1. Erfolgreich abgeschlossene Truppmannausbildung Teil 1 (Grundausbildungslehrgang)
  2. Feuerwehrtauglichkeitsuntersuchung G 25 ( Fahr- und Steuertätigkeit)
  3. Mindestalter 18 Jahre

 

Bei Unwettereinsätzen wird der Feuerwehrmann schnell zum Forstwirt

Umgestürzte Bäume müssen fachgerecht zerlegt, Sturmschäden beseitigt werden. „Mal eben“ zur Säge greifen ist im Rahmen der technischen Hilfeleistung jedoch unzulässig: Wer als Motorsägeführer eingesetzt werden soll, benötigt eine spezielle Ausbildung. Er muss dabei Unfallverhütungsvorschriften und die Gefahren des Feuerwehrdienstes berücksichtigen. Und die passende Feuerwehrbekleidung tragen.


Nicht ohne Grund ist die Kettensäge als Requisite in Horrorfilmen beliebt: In den falschen Händen kann das Gerät bösen Schaden anrichten. Ein plötzlicher Rückschlag ist für Laien schwer zu bändigen, hinzu kommen Gesundheitsrisiken wie Lärm und Vibrationen.

Ohne Ausbildung geht es nicht

Die Unfallverhütungsvorschrift „Feuerwehren“ (GUV-V C 53) fordert in § 14: „Für den Feuerwehrdienst dürfen nur körperlich und fachlich geeignete Feuerwehrangehörige eingesetzt werden.“ Konkreter wird die Erklärung dazu: „Die fachlichen Voraussetzungen erfüllt, wer für die jeweiligen Aufgaben ausgebildet ist und seine Kenntnisse durch regelmäßige Übungen und erforderlichenfalls durch zusätzliche Aus- und Fortbildung erweitert“. Das gilt ausdrücklich auch für Motorkettensägenführer.

Kurz: Nur wer dafür ausgebildet wurde, darf auch sägen. Wer den Umgang mit der Motorkettensäge bereits durch seinen Job erlernt hat, etwa als Forstwirt, oder an einem Lehrgang bei einer geeigneten Ausbildungsstädte teilgenommen hat, darf auch im Feuerwehrdienst Arbeiten mit der Motorsäge verrichten - aber nur in den Bereichen, für die er auch ausgebildet wurde.


Der sichere Umgang

Nur fachlich und methodisch-didaktisch geeignete Ausbilder, zum Beispiel Forstwirtschaftsmeister, dürfen die Ausbildung zum Motorkettensägenführer durchführen. Art und Umfang der Lehrinhalte und der regelmäßigen Unterweisungen richten sich nach der vorgesehenen Arbeitsaufgabe, wie sie das Brand- und Katastrophenschutzgesetz (LBKG) der Länder festlegt.

Die Theorie umfasst unter anderem: Aufbau und Funktion einer Motorsäge, Pflege und Wartung, Fälltechniken, Unfallverhütungsvorschriften, Einsatztaktik. In der Praxis wird dann der sichere Umgang mit der Säge geübt. Zum Beispiel durch die Simulation verschiedener Sturmschäden: Bäume, die in einem anderen Baum hängengeblieben sind, Bäume, die unter Spannung stehen oder Bäume, die in die falsche Richtung umzustürzen drohen.

Praxisnah: Der Baumbiegesimulator

Das Beseitigen von Sturmschäden ist ein gefährliches Unterfangen, wenn umgestürzte Holzbestände ineinander verhakt und verkeilt sind. Schwerste Verletzungen können die Folge sein. Um die Kraft von Holz unter Spannung zu erfahren, wird auch der Ausbildungslehrgang „Baumbiegesimulator“ angeboten. Der Simulator kann Baumstämme mit einer Kraft von mehreren Tonnen vorspannen. Die Einsatzkräfte erlernen dann das Schneiden unter Zug und Druck ‒ und wie sie der Gefahr aus dem Wege gehen können, sich dabei selbst zu verletzen.

Fazit

Die Ausbildung zum Motorsägeführer ist ein Muss – aber eins, das Anklang findet: Teilnehmer der Kurse berichten immer wieder von interessanten Lehrinhalten und wertvollen Erfahrungen. Die Möglichkeiten auf diesem Gebiet variieren und hängen auch von dem jeweiligen Aufgabenbereich ab.

 

 

Sprechfunklehrgang

Funker mit GerätenVoraussetzung:

 

  1. Erfolgreich abgeschlossene Truppmannausbildung Teil 1 (Grundausbildungslehrgang)
  2. Gültige Verpflichtung gemäß BOS für den Sprechfunkverkehr
  3. Mindestalter 18 Jahre

 

Der 27 Stunden umfassende Sprechfunklehrgang gliedert sich in einen theoretischen und praktischen Teil.

Im ersten Teil werden die theoretischen Naturgesetze gelehrt, auf denen der Funkverkehr beruht. So stehen zum Beispiel die Unterschiede von Wellenlänge und Amplitude, der Aufbau von Funknetzen und die Gesetzmäßigkeiten von Funkwellen auf dem Lehrplan.

 

Im zweiten Teil werden die Technischen Geräte, vor allem die Funkgeräte des 2- und 4-Meter-Bandes, vorgestellt und ihre Bedienung geübt. Auch wird auf das Erkennen und Beheben von Fehlern an den Geräten großer Wert gelegt.

 

Nach diesen sehr theoretischen Lehreinheiten wird dann der Sprechfunkverkehr geübt. Dazu bilden die Lehrgangsteilnehmer 2-Mann-Teams, die sich, jeweils ausgestattet mit einem Funkgerät, in der Feuerwache verteilen. Jeder Teilnehmer steht für ein Fahrzeug, welches nun von der Übungsleitung festgelegte simulierte Einsätze abarbeiten muss. Dabei sollen die Teilnehmer den sicheren Umgang mit der Technik sowie das richtige Funken lernen.

 

Nicht nur das deutliche Sprechen, auch das sichere Buchstabieren längerer Wörter anhand des deutschen Buchstabieralphabets sind Übungsinhalte, die nach dem Lehrgang jeder Teilnehmer sicher beherrschen sollte.

Den Abschluss des Lehrgangs bildet die Prüfung, sie besteht aus einem Fragebogen, einer mündlichen Prüfung in der die sichere Handhabung der Funktechnik abgefragt wird, sowie einem praktischen Teil in Form einer abschließenden Funkbetriebsübung.

 

Hat der Teilnehmer diese Prüfungen bestanden, wird ihm eine Sprechfunkberechtigung für den BOS-Funk ausgestellt (BOS = Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben).

 

 

Maschinistenlehrgang

Maschinist an Pumpe

Voraussetzung:

 

  1. Erfolgreich abgeschlossene Truppmannausbildung gemäß FwDV 2, Kap. 2.1.
  2. Feuerwehrtauglichkeitsuntersuchung G 25 ( Fahr- und Steuertätigkeit)
  3. Mindestalter 21 Jahre
  4. Empfohlen: Erfolgreich abgeschlossener Sprechfunkerlehrgang

 

Der 35 Stunden umfassende Lehrgang gliedert sich in einen theoretischen und einen praktischen Teil.

 

Im theoretischen Teil werden die grundlegenden technischen und physikalischen Prinzipien gelehrt, die im Bereich der Pumpentechnik und der Stromerzeugung Anwendung finden. Auch der Umgang mit den Geräten und ihre Bedienung werden erläutert. Verkehrsrecht und die Nutzung von Sonder- und Wegerechten nach StVO sind im Unterricht ein ebenso wichtiges Thema.

 

Im praktischen Teil des Lehrgangs soll der sichere Umgang mit den eingesetzten Geräten gelernt und verinnerlicht werden, da nur einwandfrei funktionierende Geräte einen sicheren Einsatz gewährleisten. Insbesondere wird von den Ausbildern Wert darauf gelegt, dass die Lehrgangsteilnehmer nicht nur "Routinearbeiten" kennen, sondern auch in Extremsituationen Herr der Lage bleiben. So ist es wichtig, bei einem Fehler oder einem Ausfall eines Gerätes Rückschlüsse auf die Ursachen zu ziehen und diese beseitigen zu können. Man stelle sich vor, der Angriffstrupp befindet sich in einem brennenden Gebäude und plötzlich fällt die Pumpe aus. In diesem Fall muss der Maschinist schnell reagieren und die Ursache des Ausfalls, wenn möglich – sofort beseitigen.

 

Bei der Wasserförderung aus offenem Gewässer mit Wasserfortleitung über Lange Wegstrecke können die in der Theorie vermittelten physikalischen Grundlagen überprüft werden. So müssen die Lehrgangsteilnehmer in drei Arbeitsgruppen die Platzierung von Verstärkerkraftspritzen mittels topografischer Karte, Weg- und Höhenmessung im Gelände und Überschlagsrechnung nach Abgehen des Geländes ermitteln.

 

Die Prüfung zum Ende des Lehrgangs gliedert sich in einen theoretischen und praktischen Teil. Hierbei müssen die Lehrgangsteilnehmer das Gelernte und ihr Können unter Beweis stellen. Die theoretische Prüfung umfasst einen Multiple-Choice-Fragebogen. Drei Stationen sind in der praktischen Prüfung zu durchlaufen.

 

 



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