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Großbrand bei den Städtischen Betriebshöfen

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Durch einen Großbrand, dessen Feuerschein und Rauchwolke weithin sichtbar waren, ist in der Nacht zum Donnerstag (21.06.20120) das Schreinerei-Gebäude der Betriebshöfe an der Walter-Flex-Straße zerstört worden. Um 4.15 Uhr wurde die Feuerwehr alarmiert, die am Schluss mit insgesamt 101 Personen in 28 Fahrzeugen im Einsatz war. Erst um 8 Uhr hieß es „Feuer aus“. Die Brandbekämpfung habe „einwandfrei funktioniert“, ohne dass irgendwelche Probleme aufgetaucht seien, erklärte Michael Kämpfer, der eine gelbe Weste angezogen hatte, um in der Vielfalt der Helfer als Einsatzleiter hervorzustechen.

 

 

 

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Zunächst waren aufgrund der Alarmmeldung nur die Hauptamtliche Kräfte von der Wache im Rugbyring ausgerückt, denn man ging von einem Kleinfeuer aus, Bezeichnung „F1“, also beispielsweise einem Müllcontainer. Auf der Fahrt Richtung Walter-Flex-Straße wurde dann aber schon die Rauchwolke erkennbar und man stufte noch vom Fahrzeug aus auf „F2“. Als man am Einsatzort dann nach außen schlagende Flammen sah und Explosionen hörte, war vom Großbrand „F3“ die Rede.

 

 

Alle Freiwilligen Wehren Rüsselsheims wurden alarmiert, in der Innenstadt sowie in Königstädten heulten die Sirenen. Es war ein „deutliches Großfeuer“, beschreibt Kämpfer die Situation. Entsprechend kräftig wurde dagegen vorgegangen: Sieben normale C-Rohre kamen zum Einsatz und zwei größere B-Rohre. Außerdem löschten Wasserwerfer von der Drehleiter und von einem der größeren Fahrzeuge aus, so kamen insgesamt rund 3700 Liter Wasser pro Minute in das Feuer.

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Ein Gefährdungspunkt ergab sich durch die Nachbarschaft der Stadtwerke, denn an der Grenze zur Gartenabteilung befindet sich deren Erdgastankstelle. Die Zufuhr des Erdgases wurde abgestellt. Die Feuerwehr besprühte die Tanks vorsorglich zur Vermeidung vor Erwärmung mit kühlendem Wasser. Denn die Wärme in der Schreinerei, in der die Flammen wüteten, war erheblich und wirkte auch nach außen.

Zunächst mussten die Feuerwehrleute trotz schweren Atemschutzes selbst etwas zurückbleiben und sich vergewissern, wie sie vorgehen können. Es habe sich bewährt, dass in der Wache architektonische Pläne aller wichtigen Objekte vorhanden seien, auch von diesem Gebäude. Den Plan hatte man mitgenommen und konnte nun Zugangswege austüfteln.

Am Vormittag konnte man in der ausgebrannten Halle sehen, dass sich Stahlträger total verbogen hatten. Das lasse auf Temperaturen über 1000 Grad schließen, so Kämpfer. Da hätte auch leicht mal einer aus der Halterung fallen können. Das Gebäude gilt jetzt insgesamt als einsturzgefährdet. Eine Werkstatt am Rand, in der kleine Maschinen, wie zum Beispiel Rasenmäher gelagert sind, konnte die Wehr aber retten.


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Im Hauptraum schlugen die Flammen aber durch die Decke, inklusive der zwei Lichtschächte aus Kunststoff. Insofern gab es auch Befürchtung bezüglich der Beschaffenheit der Rauchwolken.
Michael Kämpfer berichtete, dass die Feuerwehr mit ihren Messgeräten die Straßen im Umfeld abgefahren habe und bei den Schadstoffmessungen keine schädlichen Gase über irgendwelchen Grenzwerten feststellte. Was den Flammen zum Opfer fiel, seien wohl weitgehend „normale Festbrandstoffe“ gewesen.

Um 5.48 Uhr hatte man der Wache gemeldet, dass das Feuer unter Kontrolle ist. Um 7.45 Uhr war der Einsatz zu Ende. Es war dann noch ein Fahrzeug draußen, das Glutnester kontrollierte und mit einem C-Rohr vereinzelt weiter löschte. Außerdem wurde auch Schaum eingesetzt, um die bessere Durchdringung von Holzstapeln zu gewährleisten. Nach den Erkenntnissen der Polizei wurde niemand verletzt. Bis etwa neun Uhr hatte sie die Walter-Flex-Straße für den Verkehr komplett gesperrt. Am Vormittag befasste sich die Kriminalpolizei mit Ermittlungen zur Brandursache. Es soll ein technischer Defekt an einem Elektromotor gewesen sein. Der Schaden wird auf etwa eine Million Euro geschätzt.

 

Weitere Bilder hier:

 

Text: Main-Spitze Rüsselsheim

Bilder: wiesbaden112

 

 



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